Die Verschlusszeit bestimmt, wie lange der Kamerasensor Licht aufnimmt – und sie hat einen direkten Einfluss darauf, ob dein Foto scharf oder verwackelt aussieht.

Eine kurze Verschlusszeit wie 1/500 oder 1/1000 Sekunde friert Bewegungen ein. Sie eignet sich deshalb besonders für Sport, Tiere oder schnelle Bewegungen. Auch aus der Hand kannst du damit Kameraverwacklungen reduzieren.

Bei einer langen Verschlusszeit wie 1/30 oder 1 Sekunde gelangt länger Licht auf den Sensor. Bewegungen können dadurch als Bewegungsunschärfe sichtbar werden. Schon kleine Bewegungen der Kamera können das gesamte Bild verwackeln.

Welche Verschlusszeit solltest du wählen?

Porträt aus der Hand: etwa 1/125–1/250 s
Bewegte Personen: etwa 1/250–1/500 s
Sport und schnelle Action: 1/500 s oder kürzer
Nachtaufnahmen: längere Zeiten, möglichst mit Stativ

Eine einfache Faustregel lautet: Je schneller sich dein Motiv bewegt, desto kürzer sollte die Verschlusszeit sein.

Die Verschlusszeit ist damit nicht nur eine technische Einstellung. Sie entscheidet darüber, ob Bewegung eingefroren oder bewusst sichtbar gemacht wird.