Die Blende gehört zu den wichtigsten Einstellungen deiner Kamera. Sie bestimmt nicht nur, wie viel Licht auf den Sensor fällt, sondern beeinflusst auch maßgeblich die Bildwirkung.

Eine offene Blende wie f/1.8 lässt viel Licht durch und erzeugt eine geringe Schärfentiefe. Das Motiv hebt sich dadurch deutlich vom unscharfen Hintergrund ab – ideal für Porträts.

Eine geschlossene Blende wie f/8 oder f/11 lässt weniger Licht durch, sorgt aber für eine größere Schärfentiefe. Dadurch können beispielsweise bei Landschaftsaufnahmen Vordergrund und Hintergrund schärfer dargestellt werden.

Wichtig: Eine kleine Blendenzahl bedeutet eine große Öffnung. f/2.8 ist also offener als f/8.

Wann solltest du die Blende ändern?

Porträt: f/1.8–f/4 für einen weicheren Hintergrund.
Landschaft: etwa f/8–f/11 für eine größere Schärfentiefe.
Sport: häufig eine offene Blende, um kurze Verschlusszeiten zu ermöglichen.

Die Blende ist damit weit mehr als eine reine Helligkeitseinstellung. Mit ihr entscheidest du, welcher Teil deines Fotos scharf und welcher unscharf erscheint.