Eine Reise durch Marokko

 

Eigentlich sollten hier nur meine Fotos zu sehen sein,  aber in diesem Fall, dachte ich mir, wäre ein kleiner Textbeitrag ganz nett!

 

Mein Freund Said fragte mich, ob ich nicht mal Lust hätte mit Ihm nach Marokko, sein Heimatland, zu reisen, da könnte man auch sicher tolle Fotos schiessen.

 

Naja, dachte ich, nicht so ganz begeistert, kann man ja mal machen und habe mich dann spontan ca 2 Jahre später dazu entschieden. Im Januar 2015 war es dann soweit. Eine 10-tägige Bustour sollte es werden.

 

Ich will hier nicht zu ausführlich werden, weil ich leider gar nicht die schriftstellerische Fähigkeit besitze, meine Begeisterung für das Land, das Licht, die Farben und die Freundlichkeit der Menschen, die positiven wie negativen Eindrücke, die ich mit nachhause genommen habe, wiederzugeben.

 

Es war eine Reise die mich echt berührt hat!

 

Mit zwei bequemen Reisebussen a 20 Personen fuhren wir von der Atlantikküste bei Agadir quer durch den südlichenTeil nach Quarzazate mit seinen beiden Filmstudios und Filmmuseum. Filme wie „Lawrence von Arabien“, „Gladiator“, „Babel“ und ohne Ende weitere Filme in denen Sand und Wüste vorkommen, wurden dort gedreht.

 

Weiter ging es nach Merzouga zu den Ausläufern der Sahara, nahe der Grenze zu Algerien.

 

Einen Sonnenaufgang allein auf einer 100 Meter hohen Saharasanddüne zu erleben, hinterlässt einen bleibenden Eindruck!

 

Von dort ins Altasgebirge, mit Schnee und Berberaffen in den Bäumen, in den italienisch anmutenden Ort Ifrane, Universitätsstadt und Wintersportort .

 

Einen Tag später, nur ca. 3 Autostunden entfernt von Ifren, durch eine absolut grüne und fruchtbare Landschaft, ging es nach Fes, wo ein Hamambesuch auf der To-Do-Liste stand – mit Dampfsauna, Massage und zipp und zapp.

 

Beindruckend ist auch die alte Medina in Fes am Abend, mit IhrenTuchhändlern, Garküchen, Künstlern, Süßwarenständen. Überall Musik, ein Gewirr an Menschen. So muss es im Orient sein!

 

Es war natürlich nicht alles Positiv – sei es das Hotel direkt neben dem Busbahnhof, mit einem Bett, da will ich gar nicht wissen, wieviele Generationen darin schon gezeugt oder dahingeschieden sind!

 

Auch die teilweise sehr langen Busfahrten, mit unserem Fahrer Chükrü, der ca 90% der gesamten Strecke mit 3 Mobiltelefonen hantierte –möglichst gleichzeitig –, um seine Bustouren für das kommende Jahr zu  organisieren. Aber das scheint normal in Marokko zu sein, weil alle anderen Reiseteilehmer schliefen während der Fahrt, nur ich blieb, voll mit Adrenalin, hellwach, immer einen Fuß auf dem imaginären Bremspedal!

 

Ich könnt noch mehr noch mehr noch mehr erzählen, aber hier solls ja um die Fotos gehen.

 

Es war sicherlich nicht das letztemal Marokko!

 

Wenn Euch meine kleine Reisebeschreibung gefällt, vermerkt dies gerne Positiv und hinterlasst „likes“ wo`s nur geht!

 

Bei Interesse schaut doch mal bei der Online Fine Art Galerie www.Photocircle.de vorbei. Beim Kauf eines Bildes auf der Seite, wird  ein Teil des Erlöses für ausgesuchte Hilfsprojekte  verwendet.

 

Die Idee kam mir, nachdem ich in Marokko eine ganz andere Art von Armut gesehen habe, als wie wir sie hierzulande kennen.

 

Wie gesagt ,“Eine Reise die mich echt berührt hat!“