Der Dynamikumfang beschreibt, wie viele Helligkeitsstufen eine Kamera zwischen den dunkelsten und hellsten Bildbereichen gleichzeitig erfassen kann. Ein großer Dynamikumfang hilft dabei, sowohl in den Schatten als auch in den hellen Bereichen eines Fotos Details zu erhalten.
Das wird besonders bei starken Helligkeitsunterschieden wichtig. Fotografierst du beispielsweise eine Landschaft mit einem hellen Himmel und einem dunklen Vordergrund, können Kameras mit geringem Dynamikumfang entweder den Himmel überbelichten oder die Schatten sehr dunkel darstellen.
Ein hoher Dynamikumfang bietet hier mehr Spielraum. In einer RAW-Datei lassen sich anschließend oft noch Details aus dunklen und hellen Bereichen zurückholen.
Wann ist Dynamikumfang besonders wichtig?
Bei Landschaften, Gegenlichtaufnahmen, Architektur und Motiven mit starken Kontrasten spielt er eine große Rolle. Bei gleichmäßig ausgeleuchteten Motiven ist der Unterschied dagegen häufig weniger auffällig.
Wichtig: Dynamikumfang ist nicht dasselbe wie Megapixel. Eine Kamera mit sehr hoher Auflösung muss nicht automatisch einen größeren Dynamikumfang besitzen.
Kurz gesagt: Je größer der Dynamikumfang, desto mehr Details kann eine Kamera bei schwierigen Lichtverhältnissen gleichzeitig in hellen und dunklen Bereichen bewahren.
